ARS UNA

Connecting Arts, Religion, Sciences - Alternative Philosophy of Development

  A modern Middle Way in Institutions and  Private Life  (in English and German)

Geschwindigkeit als Basisgröße
Fraktale heuristische Vorstellungen zur Emergenz


Jede Generation übergibt an die folgende Generation vier wesentliche Eigenschaften: ihre Konstanten, ihre Impulse, ihre Umwandlungen und das in ihr neu Entstandene (Emergenz).   



Die Konstanten sollten Skalare sein, die Impulse müssen sich wie in den Naturwissenschaften üblich gemäß einer Gleichung I =m*v ausdrücken lassen, wo m die Masse und v die Geschwindigkeit bedeutet. Umwandlungen können in der kinetischen Energie (const) m*v2 gesehen werden, welche sich in extremer Form in der Einstein-Relation E = mc2 wiederfindet, welche die bedeutsame Umwandlung von Masse in Energie z.B. in Reaktoren und Atomwaffen beschreibt.

Damit haben wir einen konstanten, einen linearen und einen quadratischen Term einer beginnenden Reihenentwicklung in Abhängigkeit einer Größe x, welche offensichtlich die Geschwindigkeit ist. Nach den auf dieser Webseite dargelegten Überlegungen ist unsere Welt jedoch durchgängig vierdimensional zu beschreiben, so dass auch noch ein kubischer Term dazu kommen müsste, also von der Form m*v3, welcher uns im Moment nichts besagt, aber Emergenz beinhalten müsste. Insgesamt können wir schreiben:

m0 + m1*xn + m2*xn2 + m3*xn3 => xn+1

was bedeuten würde, dass sich in jeder neuen Generation eine neue Geschwindigkeit herleiten lässt, welche eine Funktion derjenigen der vorhergehenden Generation wäre.

Spekulation ist in den Naturwissenschaften verpönt, hat jedoch als heuristisches Mittel ihre Berechtigung. Da zumindest vorläufig kein Beweis für diese Überlegungen gegeben werden kann, sollte Konsistenz aber wenigstens verlangt werden können. Obige Formel macht auf jeden Fall verständlich, dass die Geschwindigkeit (z.B. der Ausdehnung des uns bekannten Weltalls) immer weiter zunimmt.

Die spannende Frage wäre jedoch, ob es einen Term dritter Potenz der Geschwindigkeit geben mag, welcher in irgendeiner Form Emergenz beinhaltet, z.B. in einer Supernova mit möglicher Superfluidität oder auch bei der Paarbildung (z.B. Elektron und Positron). Insgesamt sollte damit aber auch fraktalen Vorstellungen eine gleichrangige Bedeutung zu rein logisch hergeleiteten Untersuchungen zugebilligt werden. Diese gehen ab einer gewissen Komplexität auf jeden Fall über strenge Logik hinaus und gehen parallel zu Vorstellungen von „fuzzy“ Logik. Heuristische Ansätze zu einer „Fraktomatik“ finden sich ebenfalls auf dieser Webseite.   


© Copyright und alle Rechte   Hans J. Unsoeld, Berlin 2018 

Febr. 28, 2018 


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