ARS UNA

Connecting Arts, Religion and Sciences - Philosophy of Development

A modern Middle Way in Institutions and  Private Life  (in English and German)

Berlin-Reinickendorf


Im eigenen seit September 2016 bewohnten Stadtviertel Berlin-Reinickendorf, das in der Nachkriegszeit zum französischen Sektor gehörte, gibt es Unterbezirke von sehr  verschiedener Art.


Tegel liegt als deutlich bevorzugter Unterbezirk am schönen Tegeler See, der trotz der Nähe des leider immer noch unschönen Lärm verbreitenden Flughafens ein angenehmes kultiviertes Lebensumfeld bietet, das einerseits gewiss auf die Brüder von Humboldt (siehe Bild) zurückgeht und andererseits  immer noch die lebensfrohe und lockere Art der Franzosen widerspiegelt, was zumindest für Teile der restlichen Unterbezirke nicht unbedingt gesagt werden kann. Wenige und eher sehr einfache Kulturangebote bieten dort trotz nicht zu leugnender Bemühungen um Stadtteil-Gemeinschaftsarbeit nur unzureichende Möglichkeiten für Freizeit-Unternehmungen mit nicht allzu niedrigen Ansprüchen. Auch die etwas gehobenere Geschäftswelt meidet eher den Berliner Norden. Zum Beispiel ist die Elektronik-Firma Conrad im Süden der Stadt dreimal und im Norden überhaupt nicht vertreten.
Abhilfe würden sicher nur mit Nachdruck angegangene Projekte bringen, welche eine deutliche Anhebung des Niveaus bewirken. Das kostet Geld und wird lieber an anderer Stelle ausgegeben. Selbst eine offene Diskussion entsprechender Fragen scheint nur an untergeordneter Stelle stattzufinden.
Im Oktober 2016 wurde im Auguste.Viktoria-Kiez in den frühen Morgenstunden ein Fußgänger gleich von zwei Autos tödlich überfahren. Von beiden scheint noch immer jede Spur zu fehlen. Im Mai 2017 wurden an ein und demselben Tag in einem anderen Unterbezirk  zwei Frauen an verschiedenen Stellen umgebracht. Jene Stadtviertel sind als problematisch bekannt, was offensichtlich an der sozialen Bevölkerungsstruktur liegt.

© Copyright Hans J. Unsoeld, Berlin (Germany) 2017

Updated August 22, 2017