ARS UNA

Connecting Arts, Religion, Sciences - Alternative Philosophy of Development

  A modern Middle Way in Institutions and  Private Life  (in English and German)

Verteilungsprobleme in Deutschland
die wichtigste Aufgabe der nächsten Generation

Ein Vergleich der Verhältnisse in Deutschland mit den USA zeigt, was unsere eigenen Aufgaben sind. Welche Rolle spielen bei uns weit rechts orientierte Parteien in der aktuellen Migrantenpolitik, wie geht man mit traumatisierten Menschen um? 

 

Foto R.Habeck  M.Schwesig  Kevin Kühnert  (eigene Montage


Manches mag gegenüber den USA gemäßigt erscheinen, doch wie von vielen Deutschen die Zustände in Südeuropa gleichsam verdrängt werden, da kann einem das Grausen kommen. In diesem Licht kann ich vor dem Vorgehen im Gottesstaat Bayern, wo die Menschen gezwungen werden, in öffentlichen Gebäuden christliche Symbole zu zeigen, hinsichtlich der dort vertretenen diesbezüglichen Politik nur Abscheu äußern.


Das aus der Sicht eines modernen Mittleren Wegs allerwichtigste Thema, die laufend weiter zunehmende Kluft in der Verteilung von Vermögen zwischen Arm und Reich, tauchte kaum noch in der Tagespolitik auf. Dabei war bereits in der Analyse der von der SPD haushoch verlorenen Landtagswahl von Nordrhein-Westfalen sehr deutlich geworden, dass dies der Punkt war, welcher die größte Zahl von Wählern am meisten beunruhigte.
Offensichtlich bedarf es eines Generationswechsels, welcher nach den auf ARS-UNA vertretenen Ideen immer eine unstetige Entwicklung bedeutet. Es erscheint hoch erfreulich, dass die Jungsozialisten unter Kevin Kühnert eben diese angeblich unlösbaren Probleme an die Spitze der Themen stellen, mit welchen selbstverständlich auch andere Länder und andere Parteien konfrontiert sind, insbesondere die Grünen unter Robert Habeck. Die neue Bewegung "Aufstehen" bringt erfreulicherweise wieder Verbesserungen der Demokratie und unsere Haltung zum Pazifismus in die Diskussion ein. Doch ARS-UNA zieht weiterhin die Suche nach der Mitte den Linken und Rechten vor.

© Copyright Hans J. Unsoeld, Berlin 2018  
Updated Sept.04, 2018